Die Geschichte eines ukrainischen Unternehmens mit dem Gesicht
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Die Geschichte eines ukrainischen Unternehmens mit dem Gesicht

 

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Die Geschichte eines ukrainischen Unternehmens mit dem Gesicht

Der Krieg in der Ukraine hat der Wirtschaft und den Unternehmen des Landes einen schweren Schlag versetzt. Ein katastrophaler Rückgang der Energieintensität von Bruttoinlandsprodukt sowie der inländischen Zahlungsfähigkeit der Bevölkerung, die Verschärfung der Wirtschaftskrise, in der sich das Land befindet, Systemrisiken usw. – das sind neue Realitäten, auf die sich die ukrainische Wirtschaft heutzutage einstellen muss.

Trotz der Umstände adaptieren sich Unternehmen dazu und fahren fort zu funktionieren. Durch Erhalten der Arbeitsplätze und Bringen der Steuern in den Staatshaushalt unterstützen die auch die Eingestellten sowie den Staat. Einige ukrainische Unternehmen versuchen noch mehr zu tun – die engagieren sich für wohltätige Zwecke und unterstützen die ukrainischen Streitkräfte. Das sozialverantwortliche „Gesicht“, dass die Wirtschaft heute als Beweis ihrer Unbesiegbarkeit zeigt, stärkt vor allem jeden Tag die Hoffnung von Millionen Ukrainern.

Seit Beginn des umfassenden Einmarsches in die Ukraine hat „Aurum“, eine diversifizierte Industrie- und Investmentgruppe, mehr als 40 % ihres Geschäfts verloren: einige Betriebs des Unternehmens wurden besetzt und zerstört, manche andere befinden sich im Gebiet Sumy an der Grenze zu Russland. Trotz der Tatsache, dass die Produktionsvolumen derzeit nicht die Geschäftskosten decken, zahlt das Unternehmen weiterhin die Gehälter an alle Mitarbeiter und Familien der Mobilisierten und auch entrichtet vollumfänglich die Steuern an die lokalen und staatlichen Haushalte. Die Unternehmen der Gruppe und Wohltätigkeitsstiftung „Aurum“, die von der Geschäftsinhaberin Alona Lebedieva geführt wird, helfen weiterhin aktiv den lokalen Gemeinden und den Militärs.

Daher beteiligt sich einer der Betriebe im Gebiet Sumy, der ein stadtbildendes Unternehmen ist, seit den ersten Kriegstagen aktiv an den Verteidigungsmaßnahmen der Stadt, dem Bevölkerungsschutz und der Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte.

Um die Sicherheit der Mitarbeiter, ihrer Familien und der Dorfbewohner während der Einkesselung zu gewährleisten, wurde der Bunker des Werks mit allem Notwendigen ausgestattet: mit dem Trinkwasser, den Notbatterien für Dauerbeleuchtung, Heizöfen, dem Brennholz, Kerosin und den Kessel.

Die Anlage verfügt über die einzige Warnsirene im Dorf, sodass die Mitarbeiter rund um die Uhr im Dienst sind, um die Bevölkerung über die Gefahr zu informieren.

Dazu kommt noch, dass der Betrieb der einzige Anbieter der Trinkwasserversorgung sowie der Abwasser- und Abfallentsorgung für die Bevölkerung im Dorf ist. Deshalb ist die Geschäftsführung darauf bedacht, dass die Stromversorgung des Werks während des Stromausfalls im Dorf nicht unterbrochen wurde. Zusätzlich wird die Bevölkerung mit humanitären Gütern und Hofmilch versorgt.

Im Auftrag der Aktienhalterin Alona Lebedieva übergab das Werk Metallkonstruktionen für das Aufbauen von Sportplätzen in der Stadt. "Wir sind uns bewusst, dass das Unternehmertum eine Schlüsselrolle bei der Wiederherstellung ukrainischen Städte spielt", erklärt Alona Lebedieva.

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Ein anderer Maschinenbaubetrieb der Gruppe im Gebiet Kirowograd versorgte die Territorialverteidigung mit großen Panzerigeln und Igeln, die Durchlass von Radfahrzeugen auf unbefestigten Straßen und Waldstreifen unmöglich machen.

In den ersten Wochen des Krieges half das Werk aktiv bei der Einrichtung der Kontrollposten, stellte Tarnnetze, Treibstoff usw. zur Verfügung und trug auch zur Schaffung eines humanitären Korridors für Vertriebene bei. Mehr als 150 temporäre Migranten fanden eine Unterkunft innerhalb der Betriebsmauern. Hier kann man Gebrauch von Lebensmitteln, Medikamenten und Duschen mache sowie zu übernachten. Das Werk hat sich um alles Notwendiges gekümmert. Fast alle Mitarbeiter empfingen die Vertriebenen bei sich zu Hause. Insgesamt hat das Werk damit mehr als 300 Menschen geholfen.

Ein weiteres Agrarunternehmen der Gruppe im Gebiet Charkiw wurde zu einer Art Kernpunkt und versorgte die Bevölkerung und Vertriebenen mit dem Nötigsten – Medikamenten, Lebensmitteln, Körperpflegemitteln, mit dem Geld usw. Insbesondere half das Unternehmen bei der Wiederherstellung der Nudelproduktion in der Region, indem es den Hersteller mit Getreide versorgte. Das Unternehmen organisierte die tägliche Lieferung von Brot in das Dorf und half bei der Wiederherstellung der Arbeit der örtlichen Apotheke und Sanitätsstelle. Doch leider ist das Unternehmen derzeit besetzt.

Die Geschichte der Alona Lebedievas Wohltätigkeitsstiftung begann im Jahr 2017 mit den Reparaturarbeiten und materiell-technischen Versorgung einer Klinik. Diese entwickelte sich schließlich zu einer systematischen Hilfstätigkeit für medizinische Einrichtungen im Land.

Dankbare Ärzte erinnern sich: „Aktuell gibt es viele ungelöste Probleme in der materiellen und technischen Versorgung der Krankenhäuser, die von Reparaturarbeiten bis hin zum Mangel an moderner Ausrüstung reichen. Wir sind der Wohltätigkeitsstiftung „Aurum“ von Alona Lebedieva für die gewährte Unterstützung aufrichtig dankbar. Drei Stationsboxen wurden restauriert, die Sanitäranlagen komplett ersetzt und die Möbel modernisiert", teilte Chefärztin des Kiewer Kinderkrankenhauses für klinische Infektionskrankheiten, Tetiana Kaminska, ihre Eindrücke mit.

In wenigen Monaten renovierte die Wohltätigkeitsstiftung drei Stationen der Abteilung für Kinderheilkunde der frühen Kindheit vom Kinderkrankenhaus Nr. 4 im Solomjanskij Bezirk in Kiew: „Der Boden wurde ersetzt, die Wände verputzt, abgehängte Decken mit neuen Lampen installiert, jedes Krankenzimmer wurde mit neuen Steckdosen und Sanitärtechnik ausgerüstet. Positive Emotionen haben eine gute Wirkung auf die Gesundheit des Kindes sowie geben das Vertrauen“, erinnert sich Maryna Kaplun, stellvertretende Chefärztin, Leiterin der pädiatrischen Abteilung Nr. 2.

In verschiedenen Jahren hat sich die Stiftung immer den akutesten sozialen Problemen und Anfragen angepasst, wie z. B. der materiellen und technischen Unterstützung medizinischer Einrichtungen, Hilfe bei der Behandlung von Kindern usw. Daher wurden die Aktivitäten der Stiftung mit dem Ausbruch des Krieges auf den Schutz der Bevölkerung und die Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte umgestellt. Derzeit kauft der Wohltätigkeitsstiftung "Aurum" militärische Ausrüstung, zusätzliche Ausrüstung und Fahrzeuge – alles, was notwendig ist, um das Leben der ukrainischen Verteidiger zu retten.

So spendete die Wohltätigkeitsstiftung im Jahr 2022 fünf Fahrzeuge für den Bedarf der Armee, darunter auch einen Krankenwagen im Gesamtwert von rund 1 Mio. UAH sowie mehr als 1.000 Plattenträger, davon 200 mit Platten, im Gesamtwert von mehr als 2,5 Mio. UAH.  Im Laufe des Jahres organisierte das Unternehmen auf der Basis seinen Betriebe viele Veranstaltungen, dadurch konnte es den Bedarf der territorialen Verteidigungskräfte in den Regionen für einen Gesamtbetrag von mehr als 3 Millionen UAH decken.

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Es ist merkwürdig, dass die Stiftung sich Schritt für Schritt zu einer Plattform entwickelt hat, die viele engagierte und fürsorgliche Menschen zusammenbringt, die gemeinsam Hilfsprojekte ins Leben rufen:

"Es ist sehr motivierend, denn die Menschen vertrauen dem Ruf der Stiftung. Wir sammeln Gelder, die von Mitarbeitern von Unternehmen und anderen Bürgern geschickt werden, und das hilft uns letztendlich noch mehr für unsere Verteidiger zu tun", sagte Regina Popova, Direktorin der Wohltätigkeitsstiftung.

Persönlich hilft Alona Lebedieva auch Neugeborenen, die in den ersten Lebenswochen teure Operationen benötigen, und auch Kindern, deren Familien die Behandlungskosten nicht tragen können.

"Der Krieg in der Ukraine hat das Leben jeder von uns verändert. Der hat unsere Pläne und Prioritäten verändert. Der hat viele Herausforderungen mit sich gebracht. Das Wichtigste ist jedoch, ein Mensch zu bleiben", ist sich die Gründerin der Wohltätigkeitsstiftung, Alona Lebedieva, sicher.

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Alona Lebedieva, Eigentümerin der Industrie- und Investitionsgruppe Aurum, Gründerin des Wohltätigkeitsfonds

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